EntityCube: Personensuche von Microsoft

Dezember 10, 2009 in Neuerungen, Personensuche

Mit EntityCube veröffentlicht Microsoft nun auch eine Personensuchmaschine – und folgt damit einmal mehr dem Beispiel von Google, das bereits vor einigen Wochen mit Social Search einen angepassten Suchdienst für die Personensuche veröffentlichte. Wie sieht also das Microsoft-Modell aus?

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Der “Boom” der sozialen Netzwerke

Dezember 8, 2009 in Social Networks

Social-Sites-Boom

Social-Sites-Boom


Die Betreiber von personalbrandingblog.com haben eine sehr sehenswerte Grafik veröffentlicht, die den Werdegang von Sozialen Netzwerken von 1995 bis Mitte 2004 darstellt. Auf wenn die aktuellen Werte fehlen, biete die Grafik viele interessante Informationen.

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Personaler müssen sich im Social Web verbessern

November 27, 2009 in Bewerbung, Social Web

Das Beratungsunternehmen IFOK hat in einer kürzlich veröffentlichten Studie mehr als 800 Personalexperten in Deutschland zu ihren Aktivitäten im Social Web befragt.

Personaler nutzen Facebook, Twitter und Co kaum für ihre Arbeit. Zwar ist sich die Mehrheit von ihnen einig, dass Social Media zunehmend wichtiger wird, doch die Wenigsten sind auf die neue Form der Kommunikation vorbereitet. Eine klare Strategie zum Umgang mit dem Sozialen Netz fehlt meist völlig.

Quelle: IFOK

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Social Networking am Arbeitsplatz – Studien und Aussichten

November 10, 2009 in Marketing, Reputation Management, Social Networks

Die Diskussion, ob Social Media am Arbeitsplatz erlaubt werden sollte oder nicht, wird bei Social Media Marketern ebenso wie bei Online-Reputation Managern nach wie vor immer wieder aufgegriffen. Auch Klaus Eck greift in seinem Blog die Frage auf. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat das Potential, diese Diskussion wieder anzuheizen. So hat die englische IT-Firma Morse eine Studie veröffentlicht, deren Ergebnisse besagt, dass Social Networking eine Woche Arbeit pro Jahr “kostet”, berichtet das Online-Portal DiePresse.com.

Wie die IT-Beraterfirma Morse bei einer Untersuchung von 1460 Personen feststellte, verbringen sie durchschnittlich 40 Minuten pro Tag auf den Plattformen. Dabei handelt es sich ausschließlich um private Tätigkeiten während der Arbeitszeit. Damit kosten sie Arbeitgebern eine volle Arbeitswoche pro Jahr.

Quelle: DiePresse.com

Diese Studie wird vielen Arbeitgebern den ausschlaggebenden Grund liefern, Social Networking auch in ihrem Unternehmen zu verbieten – und damit liegen sie auch im Trend, wie der Focus berichtet:

Bei rund der Hälfte der US-Unternehmen ist für die Angestellten während der Arbeitszeit ein Besuch in Internet-Netzwerken wie Facebook „gänzlich verboten“. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1400 Firmen mit mindestens 100 Mitarbeitern.

Quelle: Focus

Der falsche Weg

Leider wird hier ein falscher Weg eingeschlagen. Denn neueste Studien zeigen, dass auch große Unternehmen nicht ausreichend mit Sozialen Medien arbeiten. So weisen nur zwei von 30 im DAX vertretenen Unternehmen auf entsprechende Social Media-Aktivitäten hin – und ganze 33 Prozent sind noch garnicht im Web 2.0 aktiv.

Die Situation die dadurch entsteht, ist die denkbar schlechteste für ein Unternehmen: Einerseits ist man selbst nicht aktiv im Web 2.0 unterwegs – hat also keine Möglichkeit, die Meinungsbildung zu beeinflussen – andererseits untersagt man seinen Mitarbeitern, die Sozialen Medien während der Arbeitszeit zu nutzen. Und nimmt sich somit auch diese Möglichkeit, zu beeinflussen, was über das Unternehmen geschrieben wird. Denn die die Kommunikation selbst wird nicht unterbunden, schließlich steht außerhalb der Arbeitszeit jedem Angestellten frei, zu publizieren, was immer er möchte.

Aufklären und anleiten

Mehr Sinn macht es also, Mitarbeitern den Zugang zu Social Networks wie Facebook, Twitter etc nicht zu untersagen, sondern viel mehr durch Schulungen zu fördern. Wenn es klare Richtlinien gibt, wie ein Angestellte sich online zu verhalten haben, sorgt das zum einen für Sicherheit bei den Mitarbeitern – zum anderen und vor allem aber kann durch gezielte Förderung ein Verständnis für Social Media geschaffen werden.

Dabei ist es noch nicht einmal nötig, jeden Mitarbeiter zum Spezialisten für Online-Kommunikation zu machen. Eine klare Regelung, wie mit Sozialen Medien umzugehen ist, kann schon viel bewirken. Bei größeren Unternehmen empfiehlt sich natürlich immer ein Reputation Manager – sei es nun In-House oder extern.

Interview mit Klaus Eck

Oktober 15, 2009 in Personensuche, Reputation Management

Am 12. Oktober wurde auf derstandard.at ein Interview mit dem bekannten Online Reputation Spezialisten Klaus Eck veröffentlicht. Der PR Blogger gibt im Interview Tipps zum Umgang mit Sozialen Netzwerken.

Selbstverständlich hat die Art und Weise wie wir uns online präsentieren einen Einfluss auf unser Berufsleben. Jeder dritte Personalverantwortliche googelt inzwischen relevante Bewerber. Der erste Eindruck, den Bewerber online hinterlassen, entscheidet heute mit über die Karriere des Einzelnen. Wer mit einer Schimpftirade über seinen alten Arbeitgeber oder auf Hunderten von Partyfotos im Vollrausch gefunden wird, schneidet natürlich schlechter ab, als derjenige, der mit fachlich interessanten Blogartikeln und gut gepflegten Onlineprofilen auffällt. Durch eine gezielte Pflege der eigenen Online-Reputation stützt man seine Karriere.

Auf Privates verzichten?

Interessant ist die auch in der Überschrift zum Interview formulierte These, auf Privates solle weitgehend verzichtet werden.

Wer dann auch noch positiv aus der Masse herausragen will, der sollte selbst dazu übergehen, gute und interessante Inhalte zu erstellen, also zum Beispiel ein Blog, Twitter-Account oder einen Youtube-Videokanal zum eigenen Fachgebiet gründen. Wichtig ist allerdings bei alledem, nicht zu dick und zu selbstreferentiell aufzutragen. Mit heißer Luft überzeugen Sie niemanden. Stattdessen kommt es auf Ihre Softskills genauso an wie auch auf Ihre persönliche Kompetenzen. Auf wirklich Privates sollte man beim Online Reputation Management weitgehend verzichten.

An dieser Stelle sollte Widerspruch laut werden. Denn das Gegenteil ist der Fall. Selbstverständlich – und in jedem Fall – haben Partyfotos im Internet nichts zu suchen. Dennoch ist ein gewisses Maß an privaten Inhalten nach Sicht von Online-Ich positiv zu bewerten. Zwar ist es richtig, dass ein googlender Geschäftspartner immer in erster Linie nach beruflichen Qualifikationen sucht – doch auch private Inhalte sind von Interesse. Einerseits bei Menschen, die nur telefonisch miteinander zu tun haben, und den anderen etwas besser kennen lernen möchten. Aber auch beim ersten Research für einen neuen Geschäftspartner. Private Inhalte verleihen einer Online Reputation Glaubwürdigkeit – sie machen die gesuchte Person greifbar.

Privates gezielt nutzen!

Der Trick liegt darin, sich privat ebenso geplant und gezielt zu präsentieren, wie man es beruflich tut. Ein Familienmensch sollte sich als ebendieser präsentieren und Fotos vom letzten Familienurlaub zeigen, auf denen er mit seinen Kindern spielt. Ein begeisterter Radfahrer sollte Fotos von seinen Radtouren online stellen. Ein Modelleisenbahner kann sich in entsprechenden Foren nach Tipps und Tricks erkundigen – oder welche geben. Wer eine Online Reputation aufbaut, sollte überlegen, wie er sich im Internet definieren möchte. Gibt es nur den Geschäftsmann oder gibt es auch den Familienvater oder Hobbybastler? Wer sich ehrlich und offen im Internet präsentiert wird durch Vertrauen belohnt.

Fazit: Das Interview mit Klaus Eck vermittelt einige Basics zum Thema Online-Reputation und ist aus diesem Grund durchaus lesenswert. Die These, Privates sollte aus der Online-Reputation herausgehalten werden ist allerdings nicht angebracht. Viel eher sollte man Privates an zweiter Stelle fördern. Ein oberflächlicher Scan bei Google bringt berufliche Qualifikationen zutage – wer sich die Mühe macht, in Sozialen Netzwerken zu recherchieren sollte mit ausgewählten privaten Inhalten belohnt werden.

Schlechte Bewertungen bleiben hängen

Oktober 14, 2009 in Reputation Management

Das University College of London (Institut für kognitive Neurowissenschaft) hat in einer kürzlich veröffentlichten Studie gezeigt, wie wichtig es ist, im Internet einen guten Ruf zu haben. So neigen Nutzer dazu, negative Bewertungen aufmerksamer wahr zu nehmen als positive.

Die Ergebnisse der Studie beruhen auf einer wissenschaftlichen Testreihe mit 50 Probanden. Den Probanden wurden verschiedene Wörter für Sekundenbruchteile auf einem Computermonitor angezeigt. Diese Wörter hatten entweder einen postiven Kontext (wie Frieden) oder einen negativen (wie Krieg).

Im Anschluss wurden die Probanden gebeten, dem Wort eine Wertigkeit zuzuordnen – negativ, positiv oder neutral. Dabei wurden überdurchschnittlich häufig negative Begriffe auch “richtig” einer negativen Wertigkeit zugeordnet.

Der Leiter der Untersuchung, Prof. Nilli Lavie, sieht dadurch die These bestätigt, dass einem negativen Inhalt eine erhöhte Aufmerksamkeit zuteil wird.

Wie das ECIN Magazin richtig analysierte, öffnet diese Erkenntnisse Firmen neue Möglichkeiten in der Art, Werbung zu führen. Beispielsweise könnte eine Spendenorganisation verstärkt auf negative Inhalte setzen, um die Spender zu erreichen.

Für die Social Media Marketing Branche bedeutet das Ergebnis, dass es umso wichtiger ist, negative Produktbewertungen aus dem Blickfeld des Users zu entfernen – beispielsweise durch Löschung, oder indem sie bei einer Suchanfrage so weit hinten auftauchen, dass ihnen keine Beachtung geschenkt wird.

Fazit: Die Studie zeigt deutlich, dass Online Reputation Management nicht nur darauf abzielen kann, sich möglichst positiv dar zu stellen – man muss gleichzeitig immer darauf achten, negative Inhalte so weit wie möglich zu unterbinden.