Beispiel für steigende Relevanz des Social Media Marketings: Alicia Keys auf Facebook

Dezember 15, 2009 in Marketing, Neuerungen, Social Networks

Die Bedeutung des Marketings über soziale Netzwerke im Internet steigt. Egal ob Ikea, Dell oder sonstige Unternehmen. Durch die Vermarktung über soziale Netzwerke spart ein Unternehmen viel Geld und investiert in der Regel kaum mehr, als die Arbeitszeit der Angestellten. Diese Bedeutung scheint auch der RCA Label Group, dem Label von Alicia Keys klar zu sein.
Alicia Keys auf Facebook

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Der “Boom” der sozialen Netzwerke

Dezember 8, 2009 in Social Networks

Social-Sites-Boom

Social-Sites-Boom


Die Betreiber von personalbrandingblog.com haben eine sehr sehenswerte Grafik veröffentlicht, die den Werdegang von Sozialen Netzwerken von 1995 bis Mitte 2004 darstellt. Auf wenn die aktuellen Werte fehlen, biete die Grafik viele interessante Informationen.

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Facebook-Fotos zu fröhlich – Krankengeld gestrichen

November 22, 2009 in Reputation Management, Social Networks

Montréal — Einer wegen Depressionen krank geschriebenen Kanadierin ist das Krankengeld gestrichen worden, weil sie fröhliche Bilder von sich bei Facebook veröffentlicht hat. Mit Verweis auf die Fotos, die sie lachend am Strand, bei ihrer Geburtstagsfeier und bei einer Männer-Striptease-Show zeigen, habe die Versicherung ihr mitgeteilt, dass sie auch arbeiten gehen könne, sagte Nathalie Blanchard dem kanadischen Fernsehsender CBC.

Quelle: AFP

Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass jeder sich der Daten bewusst sein sollte, die auf Facebook oder generell in Sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Und noch wichtiger: Das Bewusstsein zu haben, dass diese Daten nahezu für jedermann
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Soziale Netzwerke zeigen die Realität

November 19, 2009 in Social Networks

Es gibt viele Gründe, eine Online-Recherche über einen Bewerber oder Geschäftspartner abzulehnen. Gerne wird behauptet, dass man in fünf Minuten mehr über eine Person erfahren könne, als wenn man sie “stundenlang googlet”. Dass auch bei einer guten Portion Menschenverstand negative Eigenschaften eines Bewerbers übersehen werden – diese Erfahrung hat wohl jeder Personaler schon einmal gemacht (eine schöne Kolumne zu diesem Thema gibt es in der FAZ-Serie Read the rest of this entry →

Ein kurzer Blick auf MyOn-ID

November 2, 2009 in Allgemeines

Viele, die grade ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben und nun auf Jobsuche sind, sind mit Sicherheit einmal auf das Angebot von MyOn-ID gestoßen. Die Betreiber der Internetseite versprechen ihren angemeldeten Benutzern ihre Identität im Internet “kontrollieren” zu können.  Doch funktioniert ein solcher Dienst wirklich?

Was ist MyOn-ID? In erster Linie dient die Seiter eher der Organisation seiner Daten im Internet. So kann man seine Lebensläufe hochladen, oder neuere in seinem Profil verschiedene Blogeinträge oder Youtube-Videos von sich verlinken. Man präsentiert quasi auf dieser Seite sich selbst.

Ist diese Seite erst einmal eingerichtet, so versucht MyOn-ID das erstellte Profil in Google so hoch wie möglich listen zu lassen. Die Seite soll also so optimiert sein, dass im besten Falle das Profil an erster Stelle steht, laut Betreiber.

An sich klingt das Prinzip sehr gut, jedoch sollte man einige Dinge nicht vergessen:
Auf wenn MyOn-ID Ihr Profil an erster Stelle listet, findet man trotzdem noch alle anderen Beiträge, Bilder, Fotos usw. über Sie im Internet. Es werden also keine unerwünschten Beiträge durch MyOn-ID versteckt oder gar gelöscht.
Jeder Personalentscheider würde sich nicht nur mit einem MyOn-ID Profil zufrieden geben, sondern tiefer gelistete Beiträge ebenso beachten und wahrscheinlich für sich selbst höher werten als ein “geschöntes” Profil.

Fazit: MyOn-ID richtet sich hauptsächlich an Berufsstarter und kann für den Berufsstart nützlich sein, sollte aber nicht überschätzt werden! Personalentscheider werden das Profil meist nur überfliegen und tiefer ins Internet schauen.

Interview mit Klaus Eck

Oktober 15, 2009 in Personensuche, Reputation Management

Am 12. Oktober wurde auf derstandard.at ein Interview mit dem bekannten Online Reputation Spezialisten Klaus Eck veröffentlicht. Der PR Blogger gibt im Interview Tipps zum Umgang mit Sozialen Netzwerken.

Selbstverständlich hat die Art und Weise wie wir uns online präsentieren einen Einfluss auf unser Berufsleben. Jeder dritte Personalverantwortliche googelt inzwischen relevante Bewerber. Der erste Eindruck, den Bewerber online hinterlassen, entscheidet heute mit über die Karriere des Einzelnen. Wer mit einer Schimpftirade über seinen alten Arbeitgeber oder auf Hunderten von Partyfotos im Vollrausch gefunden wird, schneidet natürlich schlechter ab, als derjenige, der mit fachlich interessanten Blogartikeln und gut gepflegten Onlineprofilen auffällt. Durch eine gezielte Pflege der eigenen Online-Reputation stützt man seine Karriere.

Auf Privates verzichten?

Interessant ist die auch in der Überschrift zum Interview formulierte These, auf Privates solle weitgehend verzichtet werden.

Wer dann auch noch positiv aus der Masse herausragen will, der sollte selbst dazu übergehen, gute und interessante Inhalte zu erstellen, also zum Beispiel ein Blog, Twitter-Account oder einen Youtube-Videokanal zum eigenen Fachgebiet gründen. Wichtig ist allerdings bei alledem, nicht zu dick und zu selbstreferentiell aufzutragen. Mit heißer Luft überzeugen Sie niemanden. Stattdessen kommt es auf Ihre Softskills genauso an wie auch auf Ihre persönliche Kompetenzen. Auf wirklich Privates sollte man beim Online Reputation Management weitgehend verzichten.

An dieser Stelle sollte Widerspruch laut werden. Denn das Gegenteil ist der Fall. Selbstverständlich – und in jedem Fall – haben Partyfotos im Internet nichts zu suchen. Dennoch ist ein gewisses Maß an privaten Inhalten nach Sicht von Online-Ich positiv zu bewerten. Zwar ist es richtig, dass ein googlender Geschäftspartner immer in erster Linie nach beruflichen Qualifikationen sucht – doch auch private Inhalte sind von Interesse. Einerseits bei Menschen, die nur telefonisch miteinander zu tun haben, und den anderen etwas besser kennen lernen möchten. Aber auch beim ersten Research für einen neuen Geschäftspartner. Private Inhalte verleihen einer Online Reputation Glaubwürdigkeit – sie machen die gesuchte Person greifbar.

Privates gezielt nutzen!

Der Trick liegt darin, sich privat ebenso geplant und gezielt zu präsentieren, wie man es beruflich tut. Ein Familienmensch sollte sich als ebendieser präsentieren und Fotos vom letzten Familienurlaub zeigen, auf denen er mit seinen Kindern spielt. Ein begeisterter Radfahrer sollte Fotos von seinen Radtouren online stellen. Ein Modelleisenbahner kann sich in entsprechenden Foren nach Tipps und Tricks erkundigen – oder welche geben. Wer eine Online Reputation aufbaut, sollte überlegen, wie er sich im Internet definieren möchte. Gibt es nur den Geschäftsmann oder gibt es auch den Familienvater oder Hobbybastler? Wer sich ehrlich und offen im Internet präsentiert wird durch Vertrauen belohnt.

Fazit: Das Interview mit Klaus Eck vermittelt einige Basics zum Thema Online-Reputation und ist aus diesem Grund durchaus lesenswert. Die These, Privates sollte aus der Online-Reputation herausgehalten werden ist allerdings nicht angebracht. Viel eher sollte man Privates an zweiter Stelle fördern. Ein oberflächlicher Scan bei Google bringt berufliche Qualifikationen zutage – wer sich die Mühe macht, in Sozialen Netzwerken zu recherchieren sollte mit ausgewählten privaten Inhalten belohnt werden.