Facebook und die Privatsphäre

Januar 15, 2010 in Allgemeines

Erst änderte Facebook die Einstellungen zur Privatsphäre. Dann behauptet der CEO von Facebook, Mark Zuckerberg, dass die Privatsphäre überholt sei. Und als wäre das nicht genug, veröffentlichte das US-Blog The Rumpus ein Interview mit einer Mitarbeiterin von Facebook, die den Datenschutz im Sozialen Netzwerk Nummer Eins stark kritisiert. Was ist los mit dem Netzwerk-Giganten? Online-Ich.de gibt einen Überblick.
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Datenschutz im Social Web

Dezember 3, 2009 in Allgemeines, Datenschutz

Letzter Besucher: Der Staat

Letzter Besucher: Der Staat

Wie der Onlinedienst Golem.de gestern berichtete, klagt die Electronic Frontier Foundation in den USA auf Herausgabe von Daten und Informationen, die bei Online-Ermittlungen in Sozialen Netzwerken gesammelt werden.

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Lebenslauf bald überflüssig?

November 30, 2009 in Bewerbung, Personensuche

Mit einer gewagten Behauptung lehnt sich die Personensuchmaschine Yasni in ihrem Blog weit aus dem Fenster. In einem Beitrag vom 25. November wird dort angekündigt, das Ende des Lebenslaufes sei gekommen. Zwar noch nicht sofort, aber innerhalb einer Frist von zehn Jahren.

Wir glauben daher, dass den Lebenslauf bald dasselbe Schicksal wie die schriftliche Bewerbung ereilen wird. Denn mit Web-Informationen über die eigene Person halten die meisten Menschen nicht gerade hinterm Berg. „Wer eine Person im Internet sucht, findet bereits jetzt mehr als ein Kandidat in eine Bewerbungsmappe packen kann. Und das wird sich in Zukunft noch verstärken“, erklärt Steffen Rühl [Geschäftsführer Yasni.de].

Quelle: Yasni Blog

Natürlich wäre eine solche Entwicklung gerade für Yasni wünschenswert. Aber ist wirklich etwas dran an dieser Prognose?
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Facebook-Fotos zu fröhlich – Krankengeld gestrichen

November 22, 2009 in Reputation Management, Social Networks

Montréal — Einer wegen Depressionen krank geschriebenen Kanadierin ist das Krankengeld gestrichen worden, weil sie fröhliche Bilder von sich bei Facebook veröffentlicht hat. Mit Verweis auf die Fotos, die sie lachend am Strand, bei ihrer Geburtstagsfeier und bei einer Männer-Striptease-Show zeigen, habe die Versicherung ihr mitgeteilt, dass sie auch arbeiten gehen könne, sagte Nathalie Blanchard dem kanadischen Fernsehsender CBC.

Quelle: AFP

Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass jeder sich der Daten bewusst sein sollte, die auf Facebook oder generell in Sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Und noch wichtiger: Das Bewusstsein zu haben, dass diese Daten nahezu für jedermann
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Soziale Netzwerke zeigen die Realität

November 19, 2009 in Social Networks

Es gibt viele Gründe, eine Online-Recherche über einen Bewerber oder Geschäftspartner abzulehnen. Gerne wird behauptet, dass man in fünf Minuten mehr über eine Person erfahren könne, als wenn man sie “stundenlang googlet”. Dass auch bei einer guten Portion Menschenverstand negative Eigenschaften eines Bewerbers übersehen werden – diese Erfahrung hat wohl jeder Personaler schon einmal gemacht (eine schöne Kolumne zu diesem Thema gibt es in der FAZ-Serie Read the rest of this entry →

7 Todsünden beim Social Networking – Teil 7

September 28, 2009 in Reputation Management, Social Networks

Partyfotos

Die absolute Todsünde. Gerade die Fotos schaut sich jeder Researcher an, um sich ein Bild von der gefundenen Person zu machen. Wer dabei die falschen Fotos auch selbst hochlädt oder darauf verlinkt wird hat sehr schlechte Karten.

Beispiel: Partyfotos

Dieser StudiVZ-Teilnehmer hat es mehr als übertrieben.

absolute Todsünde: Partyfotos

absolute Todsünde: Partyfotos


Auch wenn WADI sicherlich einen tollen Abend hatte – jeder Personaler wird entsetzt zurückschrecken, wenn er sieht, mit wie wenig Fingerspitzengefühl WADI sein Album gestaltet hat. Aber es muss nicht gleich eine Striptease-Party sein, die zum sofortigen Ausschluss führt: Wer Partyfotos einstellt, auf denen er offensichtlich zu viel trinkt macht sich unbeliebt. Selbst wenn auf den Bildern nur maßvolles Trinken erkennbar ist, dafür aber jedes Wochenende neue Party-Fotos hochgeladen werden liegt ein unangenehmer Rückschluss nahe.

Fazit

Private Fotos sind bei Personalern und Researchern als Informationsquelle beliebt. Das sollte nicht durch Partyfotos verdorben werden. Laden Sie stattdessen Urlaubsfotos hoch, die Sie in einem positiven Licht zeigen, und der erste Eindruck ist perfekt.