Google Drive: Das fehlende Puzzlestück

Aus Google Docs wird Google Drive

„Genau wie über das Monster von Loch Ness, habt ihr sicher auch schon Gerüchte über Google Drive gehört“ Selbst die Google-Mitarbeiter konnten sich einen kleinen Seitenhieb auf die Odyssee von Google Drive nicht sparen. Jetzt ist der Speicherdienst von Google endlich und tatsächlich da – aber was kann er? Undvor allem: Hat er das Potential, Dropbox oder Microsofts SkyDrive gefährlich zu werden?


„Daten teilen ist so 1990“

Pete Cashmore wusste es definitiv als erster: “GDrive ist here” war die Headline seines Artikels zum Online-Speicher von Google. Wer den Artikel finden möchte, muss allerdings ein bisschen suchen – am 9. August 2007, vor mehr als viereinhalb Jahren also, wurde der Artikel inklusive „Beweis-Screenshot“ auf Mashable veröffentlicht. Erst Monate später traute sich ein Startup mit dem klangvollen Namen „Dropbox“ an die Öffentlichkeit – und eroberte den Markt für sich.

Doch wie konnte es dazu kommen, dass GDrive beerdigt wurde? Angeblich waren die Vorbereitungen für den Service fast abgeschlossen als Google-Ingenieur Sundar Pichai Zweifel kamen: Wer würde 2007 noch Dateien speichern wollen, wenn mit Diensten wie Google Docs doch ohnehin bald alles online erstellt werden würde? Kurzerhand wurde die Weiterentwicklung als zu wenig zukunftsweisend, einfach zu „un-googley“ eingestellt.

Restart mit vertauschten Rollen

Ob es Googles Sinn für Ironie ist, dass es gerade Sundar Pichai heute offiziell den Start von Google Drive vorgestellt hat? Heute jedenfalls sind die Rollen vertauscht: Dropbox ist der Platzhirsch unter den privaten Online-Speichertools, auch Microsoft ist mit SkyDrive längst auf dem Parkett – und Google vom Pionier zum Nachzügler geworden. Hat der Service überhaupt eine Chance? Wir haben Google Drive getestet und sagen: absolut.

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jr
Auf meinem Zeugnis steht Mediengestalter – Texter, Internet-Enthusiast und Weltenbummler hat wohl keinen Platz mehr gefunden. Ich habe mich sowohl beruflich als auch in meiner Freizeit dem Medienkonsum verschrieben und bin damit bisher ganz gut gefahren. Weitere Steckenpferde sind Politik und gutes Essen :)

2 Antworten zu “Google Drive: Das fehlende Puzzlestück”

  1. Thorsten

    Okt 01. 2013

    Hallo jr,

    ich habe zufällig Deinen Artikel über Google Drive gefunden. Ich habe ein Problem zu dem die Hilfe nichts hergibt. Ich habe meine Musiksammlung im .ogg Format hochgeladen. Im Google Drive Ordner ist alles paletti, auf dem Webserver habe ich nur leere Ordner. Wie kann das sein? Wäre nett, wenn Du Rat weisst.

  2. jr

    jr

    Okt 04. 2013

    Hallo Thorsten,

    hat sich das Problem lösen lassen? Mir sind keine Probleme mit .ogg-Dateien bekannt. Manchmal hängt sich Drive auch einfach auf, da hilft ein Neustart.

    JR

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