E-Mobbing: Weit verbreitet unter Jugendlichen

Laut einen neu erschienenen Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes wurde jeder vierte User im Internet schon Opfer von Cyber-Mobbing. Die Bandbreite reicht von hoch geladenen Fotos und Videos ohne Zustimmung der Personen die zu sehen sind, bis hin zur Verbreitung von falschen Tatsachen und Beleidigungen.

Aus der JIM-Studie 2009 geht hervor, dass 14 Prozent der befragten Jugendlichen schon erlebt haben, wie über sie Falschaussagen im Internet verbreitet wurden, oder sie über Online-Plattformen beleidigt wurden. Darüber hinaus geht aus der Studie hervor, dass Mädchen häufiger betroffen sind als Jungen.

Ein weiterer interessanter Aspekt, den die Studie aufgreift, ist das Nutzerverhalten der befragten Jugendlichen in sozialen Netzwerken. So besuchen 3 Viertel der befragten Jugendlichen mehrmals die Woche soziale Netzwerke wie SchülerVZ.
Erschreckend daran ist, dass über die Hälfte der Jugendlichen ihre Daten nicht nur für den bekannten Freundeskreis zugänglich machen, sondern sichtbar für alle Benutzer haben.

Die Studie macht deutlich, dass das Internet und soziale Netzwerke inzwischen zu einem festen Bestandteil der Jugend geworden sind. Eltern sollten wenigstens darauf achten, dass die Informationen Ihrer Kinder nicht für jeden abrufbar sind, sondern nur für die engsten Freunde der Kinder.

Quelle: Focus

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