Social Media für Banken

November 12, 2009 in Marketing, Social Networks

Was bringt mir Social Media Marketing? Ich habe doch eine Homepage. Viele Entscheidern stellen sich diese Frage, bevor zu Investitionen im Bereich SMM kommt. Denn auch wenn Dell & Co mit leuchtendem Beispiel vorangehen, und zeigen, dass Social Media Marketing sich lohnen kann, stößt das Engagement im sozialen Web in vielen Firmen auf Widerstand. Verständlicherweise, denn dieser Bereich ist längst noch nicht so etabliert wie er es sein sollte.

Daher ist es immer schön, wenn Studien zur Hand sind, die die Vorteile von Social Media Marketing belegen. So zum Beispiel diese Studie über den Zusammenhang von Social Media und Kundengewinnung bei Banken:

Bereits einer von fünf US-Jugendlichen aus der Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren lassen sich bei der Wahl ihrer Bank von Online-Medien, wie sozialen Netzwerken, Blogs aber auch Videos beeinflussen. So gaben bei einer Ad-ology Research Studie 30 Prozent der Befragten an, dass sie bei der Auswahl positive und negative Kommentare anderer Nutzer in sozialen Medien bezüglich der Banken in ihre Entscheidungen mit einbezogen hätten. Aus der Studie wird ebenfalls ersichtlich, dass die Beeinflussbarkeit im Internet vor allem bei jüngeren Nutzern sehr hoch ist.

Quelle: eCin Magazin

Eine Bank, die sich diesen Trend zum “Sozialen Banking” offensichtlich zu Herzen genommen hat, ist die NOA Bank. Mit Facebook-Profil, Twitter-Account und YouTube-Channel ist die Bank sehr aktiv im Social Web, wie Mirko Lange im talkabout-Blog darstellt.

Noa Bank auf YouTube

Noa Bank auf YouTube

Und damit liegt die NOA Bank ganz im Trend der Branche. Wie eine Studie von Steria Mummert Consulting zeigt, haben zwei von drei Kreditinstituten vor, innerhalb der nächsten drei Jahre in Social Media zu investieren.

Rund zwei von drei Kreditinstituten investieren in den nächsten drei Jahren in die Kundenkommunikation über soziale Internetnetzwerke. Kunden könnten in Zukunft beispielsweise auf Community-Portalen wie Facebook Zugriff zu ihrem persönlichen Konto- und Finanzmanagement erhalten. Die Institute zeigen sich damit zunehmend dort, wo sich ihre Kunden immer häufiger aufhalten. Web-2.0-basierte Konzepte, bei denen die Kunden Produkte und Konditionen mit gestalten können, rücken ebenfalls in den Fokus. Das sind Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2009 Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting, die in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut durchgeführt wurde.

Quelle: Steria Mummert

Fazit: Der Social Media Markt wird durch einen weiteren Sektor erschlossen – weitere werden folgen. Wichtig ist hierbei allerdings, auch in diesem Feld Kampagnen genauso professionell anzugehen wie man es bei den klassischen Medien ebenfalls tut.

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