Online Reputation Management – Teil 1: Einleitung

Wer im Internet unterwegs ist, hinterlässt Spuren. Denn Einträge in Foren, Blogs und auch in sozialen Netzwerken werden von Google und anderen Suchmaschinen erfasst und gespeichert. Und selbst wenn man selbst nicht im Internet unterwegs ist, sollte man nicht davon ausgehen, dass man nicht gefunden wird. Es reicht, wenn andere über einen schreiben oder Fotos hochladen, auf denen man erkannt wird.

Es entsteht ein digitales Abbild einer Person, ein Image bzw. eine Online Reputation.

Meist trägt man selbst zu diesem Bild bei, ohne sich dessen bewusst zu sein. Legt man z.B. bei Amazon eine öffentliche Wunschliste an, kann diese problemlos durch Eingabe des Namens über Google oder über spezielle Personensuchmaschinen gefunden werden. Selbst wer sich angewöhnt hat, im Internet ein Pseudonym zu verwenden, kann man nicht sicher sein, dass ein Freund oder Bekannter dieses Pseudonym nicht mit einem unbedachten Beitrag “auffliegen” lässt. Aber das ist garnicht unbedingt nötig. Je mehr persönliche Informationen mit diesem Pseudonym in Verbindung gebracht werden können, desto eher lässt sich die Verbinung zur der dahinter stehenden Person aufdecken – und schon bei einer einfachen Anmeldung für ein Forum werden Daten wie Geburtsdatum, und -Ort, Wohnort oder Beruf abgefragt.

Informationen, die man über sich selbst verbreitet, lassen sich wenigstens im Ansatz steuern. Anders verhält es sich mit Informationen, die andere über einen verbreiten. Es reicht, wenn ein Kollege die Fotos der letzten Betriebsfeier bei Facebook hochlädt, ohne sie vorher zu kontrollieren – schon landet ein Foto im Internet, auf dem man erkennbar nicht mehr ganz nüchtern ist. Dieses Foto ist nun für jeden abrufbar, den es auch nur im entferntesten interessiert – für alle anderen Mitarbeiter des Betriebs genauso wie für jeden Kunden, der sich ein Bild von der Firma machen möchte.

Und täglich nehmen die Daten, die im Internet verbreitet werden zu. Denn es ist längst nicht mehr nötig, diese am heimischen Computer einzutragen – jedes Handy mit Internetzugang ist ein potentieller Zugang zu sozialen Netzwerken oder dem eigenen Blog (und ersetzt meist auch die Digitalkamera).

Selbst wer also nicht selbst oder nur mit einem Pseudonym im Internet unterwegs ist, hat keine Sicherheit, dass nicht dennoch Daten über ihn dort verbreitet werden. Daher sollte man frühzeitig die Initiative ergreifen, um selbst bestimmen zu können, was über einen im Internet gefunden werden kann.

Diese bewusste und gezielte Steuerung nennt sich Online Reputation Management – und wie das funktioniert erklärt online-ich.de auf den folgenden Seiten.

Interessante Beiträge:

jr
Auf meinem Zeugnis steht Mediengestalter – Texter, Internet-Enthusiast und Weltenbummler hat wohl keinen Platz mehr gefunden. Ich habe mich sowohl beruflich als auch in meiner Freizeit dem Medienkonsum verschrieben und bin damit bisher ganz gut gefahren. Weitere Steckenpferde sind Politik und gutes Essen :)

2 Antworten zu “Online Reputation Management – Teil 1: Einleitung”

  1. Online Reputation Manager

    Nov 15. 2011

    In der heutigen Zeit ist echt sehr schwer, Dinge aus dem Internet verschwinden zu lassen und daher denke ich, dass es gerade für nahmhafte Unternehmen wichtig ist ein Online Reputation Management durchzuführen, damit deren Ruf verteidigt und geschützt wird . Denn durch einen schlechten Ruf kann es schnell bergab mit dem ganzen Unternehmen gehen.

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  1. Personensuche: Enormes Wachstum « Personensuche « Online-Ich.de - 16. September 2009

    [...] Vor allem zeigen diese Zahlen, dass es immer wichtiger wird, sich um aktiv um eine positive Online-Reputation zu kümmern. Online-Ich.de zeigt Ihnen, was Sie beachten müssen, um sich im Internet optimal zu präsentieren. [...]

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